Bochum ist die Wissenschaftshochburg im Ruhrgebiet - sieben Hochschulen, rund 56.000 Studierende und annähernd 10.000 Beschäftigte stehen für eine einzigartige akademische Vielfalt.

UniverCity Bochum ist der Zusammenschluss der Stadt Bochum, der Bochum Marketing GmbH, der IHK Mittleres Ruhrgebiet, des Akademischen Förderungswerkes, des Deutschen Bergbau-Museums sowie von sieben Bochumer Hochschulen.

Das gemeinsame Ziel der Partner ist die weitere Stärkung Bochums als Stadt der Wissenschaft und Bildung und eine stärkere Identifikation der Bochumer Bürgerinnen und Bürger mit den wissenschaftlichen Einrichtungen der Stadt.

Mit UniverCity Bochum haben Stadt, Hochschulen und weitere Partner hierfür ein Format der Zusammenarbeit geschaffen.

Juni 2016: Prof. Dr. Petra Schweizer-Ries

Dr. Jan Baedke
Prof. Dr. Petra Schweizer-Ries (Hochschule Bochum)

Prof. Dr. Petra Schweizer-Ries studierte Psychologie und promovierte als Umweltpsychologin über Energienutzung im Himalaya. Im Studium, am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme/Freiburg, am Institut für Solare Energietechnik/Kassel und als Juniorprofessorin beschäftigte sie sich mit nachhaltiger Ressourcennutzung weltweit.

Seit 2011 lehrt sie als Professorin für Nachhaltigkeit mit sozialwissenschaftlicher Ausrichtung die Nachhaltige Entwicklung, inzwischen im gleichnamigen Bachelorstudiengang und demnächst in zwei Masterstudiengängen an der Hochschule Bochum.

2013 startete sie das Lehr- und Forschungslabor Nachhaltige Entwicklung und 2014 den Forschungsschwerpunkt Nachhaltigkeit. Am liebsten forscht sie mit ihren Studierenden und Promovierenden in interdisziplinären Teams, wie z.B. im Internationalen Geothermiezentrum, dem Fortschrittskolleg Energieeffizienz, dem Virtuellen Institut Transformation NRW oder dem Research Department Closed Carbon Cycle Enconomy an der RUB und in praktischen Anwendungen mit Stadtverwaltung oder regionalen Initiativen.   

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Mai 2016: Dr. Jan Baedke

Dr. Jan Baedke
Dr. Jan Baedke

Dr. Jan Baedke ist seit 2015 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsgeschichte des Instituts für Philosophie I an der Ruhr-Universität Bochum (RUB). Zudem ist er Mitglied der Global Young Faculty der Stiftung Mercator. Er forscht und lehrt zur Geschichte und Philosophie der Lebenswissenschaften und zur philosophischen Anthropologie.

2015 promovierte er mit einer Arbeit zu kausalen Erklärungen in der Epigenetik, die mit dem GdF-Preis für hervorragende interdisziplinäre Dissertationen der RUB ausgezeichnet wurde. Seine aktuellen, u.a. von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten, Projekte befassen sich mit Problemen theoretischer Integration in den modernen Biowissenschaften und neuen anthropologischen Herausforderungen in den Lebenswissenschaften.

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Januar 2016: Prof. Dr.-Ing. Viktor Grinewitschus

Prof. Dr.-Ing. Viktor Grinewitschus ist der Wissenschaftler des Monats Januar. Er ist Professor für Energiemanagement in der Immobilienwirtschaft an der EBZ Business School - University of Applied Sciences.
Prof. Dr.-Ing. Viktor Grinewitschus

Prof. Dr.-Ing. Viktor Grinewitschus ist der Wissenschaftler des Monats Januar. Er ist Professor für Energiemanagement in der Immobilienwirtschaft an der EBZ Business School - University of Applied Sciences. Nach seiner Promotion an der Universität-Gesamthochschule Duisburg sammelte Grinewitschus vielseitige Berufserfahrung. So baute und leitete er beispielsweise das Innovationszentrum Intelligentes Haus Duisburg sowie das Fraunhofer-inHaus-Zentrum für intelligente Raum- und Gebäudesysteme Duisburg (inHaus). Seit 2012 lehrt und forscht er an der EBZ Business School im Rahmen einer Techem Stiftungsprofessur. Zusätzlich ist er in verschiedenen Gremien, wie dem Arbeitskreis "Vernetztes Wohnen" des BMWi, aktiv. Im Interview erläutert Prof. Dr.-Ing. Viktor Grinewitschus, welche Relevanz der Energieverbrauch in Gebäuden für die Energiewende und den Klimaschutz hat und welche Rolle der Forschung zum Thema Smart Home zukommt.

Prof. Dr.-Ing. Viktor Grinewitschus ist Inhaber der Techem-Stiftungsprofessur für Energiefragen der Immobilienwirtschaft an der EBZ Business School – University of Applied Sciences und seit 2012 an der Hochschule der Immobilienwirtschaft tätig.

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April 2016: Prof. Dr. Kerstin Bilda

Prof. Dr. Kerstin Bilda
Prof. Dr. Kerstin Bilda

Prof. Dr. Kerstin Bilda ist Wissenschaftlerin des Monats April. Die ausgebildete Logopädin studierte Neurolinguistik an der TU Berlin und am Institute of Neurology University College London (UCL). Nach ihrer Promotion an der RWTH Aachen war sie zunächst als Dozentin an der Medau-Schule Coburg tätig und baute dort die Fachschule für Logopädie mit Sprachheilambulanz auf.

Während ihrer Zeit an der Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven als Professorin für Angewandte Sprach- und Kommunikationswissenschaften leitete sie den Studiengang Logopädie und war Prodekanin des Fachbereichs Soziale Arbeit und Gesundheit. Seit 2009 ist Bilda Professorin für Logopädie an der Hochschule für Gesundheit in Bochum und seit 2015 Vizepräsidentin für Forschung.

Im Interview erläutert Prof. Dr. Kerstin Bilda, welche Rolle neue Technologien in der Gesundheitsversorgung spielen und warum der Gesundheitscampus so wichtig für die Hochschulstadt Bochum ist.

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Dezember 2015: Prof. Dr. Benno Schmidt

Prof. Dr. Benno Schmidt ist Professor im Fachbereich Vermessung und Geoinformatik an der Hochschule Bochum
Prof. Dr. Benno Schmidt

Prof. Dr. Benno Schmidt ist Professor im Fachbereich Vermessung und Geoinformatik an der Hochschule Bochum. Der Schwerpunkt seiner Lehre liegt dabei auf der Softwareentwicklung von Geo-Anwendungen. In seiner Forschung und Lehre geht es Schmidt also darum, Informationen mit Ortsbezug im digitalen Raum sichtbar zu machen. Zu seinen Forschungsbereichen zählen beispielsweise die Entwicklung von Anwendungen im Umfeld der angewandten Nachhaltigkeitsforschung oder die Erstellung von Sensornetzen zur Erfassung zeitlich und räumlich dynamischer Umweltinformation.

Seine Karriere begann mit dem Studium der Angewandten Informatik an der Universität Dortmund. Zur Geoinformatik kam er dann im Zuge seiner anschließenden beruflichen Tätigkeit bei einem Unternehmen für Softwareentwicklung. Es folgte die Promotion im Bereich Geoinformatik an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster mit Projekten im Auftrag der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.
Weitere Berufserfahrung sammelte Schmidt dann als Senior Software Engineer für interaktive Kartendarstellungen im Internet oder 3D-Darstellungen geologischer Daten.

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