30. März 2017

30. März 2017 | Wissenschaftlerin des Monats erforscht und lehrt zur gesundheitsfördernden Stadtentwicklung an der Hochschule für Gesundheit in Bochum

Prof. Dr. Heike Köckler von der Hochschule für Gesundheit ist Wissenschaftlerin des Monats April.

Bochum ist mit acht Hochschulen und rund 56.000 Studierenden die Wissenshochburg im Ruhrgebiet. Welche Gesichter zur Exzellenz des Hochschulstandortes beitragen, zeigt der Verbund UniverCity Bochum auf seiner Website, indem er monatlich eine Wissenschaftlerin oder einen Wissenschaftler aus Bochum vorstellt.

Prof. Dr. Heike Köckler. Foto: hsg
Prof. Dr. Heike Köckler, Hochschule für Gesundheit. Foto: hsg

Prof. Dr. Heike Köckler ist Wissenschaftlerin des Monats April. Als Professorin für Sozialraum und Gesundheit ist sie seit 2015 an der Hochschule für Gesundheit in Bochum tätig. Anfang 2016 wurde sie zur Dekanin des dortigen Departments of Community Health gewählt.

Nach dem Studium der Raumplanung an der Universität Dortmund lehrte und promovierte Heike Köckler an der Universität Dortmund. Im Anschluss an eine mehrjährige Tätigkeit am Center for Environmental Systems Research der Universität Kassel kehrte sie zurück an die TU Dortmund. Dort leitete sie die Junior-Forschungsgruppe „Stadt als gesunder Lebensort unabhängig von sozialer Ungleichheit“, bevor sie als Professorin für Sozialraum und Gesundheit ans Department of Community Health der Hochschule für Gesundheit berufen wurde. Neben ihrer Tätigkeit an Hochschulen arbeitete sie mehrfach in der kommunalen Praxis.

Heike Köckler lehrt und forscht zur gesundheitsfördernden Stadtentwicklung. Diese umfasst viele Aspekte, die von einer gesunden Wohnumwelt mit möglichst viel Ruhe, guter Luft, Bewegungsräumen und Grün sowie guten Nachbarschaften über eine gute gesundheitliche Versorgung bis hinzu Möglichkeiten der Teilhabe an der Gestaltung der Städte reichen. Den Studierenden vermittelt sie ein breites Spektrum an Fähigkeiten, das es ihnen ermöglicht, in der gesundheitsfördernden Stadtentwicklung zu arbeiten. Ein besonderes Anliegen ist es Heike Köckler dabei, die Benachteiligung einzelner gesellschaftlicher Gruppen zu reduzieren. Digitale Methoden sind einer ihrer Ansätze, bestehende Ungerechtigkeiten zu überwinden.

Im Interview beschreibt Heike Köckler, welches Handwerkszeug sie ihren Studierenden mitgibt. Außerdem verrät sie, welchen Wunsch sie an die Bochumer Hochschulen und den Wissenschaftsstandort Bochum insgesamt hat.

ZUM INTERVIEW

 

 

 

 

 



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