Mittwoch, 02 September 2015 03:58

3. September 2015 | Bochum als Modell für Deutschland

An der Hochschule für Gesundheit wird die Akademisierung der Gesundheitsberufe vorangetrieben.

Bochum ist mit acht Hochschulen und rund 55.000 Studierenden die Wissenshochburg im Ruhrgebiet. Welche Gesichter zur Exzellenz des Hochschulstandortes beitragen, zeigt der Verbund UniverCity Bochum auf seiner Website, indem er im monatlichen Wechsel eine Wissenschaftlerin oder einen Wissenschaftler aus Bochum vorstellt.

Prof. Dr. Christian Grüneberg, Foto: hsg
Prof. Dr. Christian Grüneberg, Foto: hsg.

Prof. Dr. Christian Grüneberg ist der Wissenschaftler des Monats September. Er gehört zum Gründungsteam der Hochschule für Gesundheit (hsg), die im Wintersemester 2010/2011 ihren Studienbetrieb aufnahm und im August 2015 in den Neubau der hsg auf dem Gesundheitscampus in Bochum gezogen ist. An der bundesweit ersten staatlichen Hochschule für Gesundheitsberufe leitet Christian Grüneberg den Studienbereich Physiotherapie. Seit Anfang 2012 ist er zudem Dekan des Departments für Angewandte Gesundheitswissenschaft.

Christian Grüneberg, der in den Niederlanden und in der Schweiz Physiotherapie und Bewegungswissenschaften studierte und promovierte, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Akademisierung der Gesundheitsberufe in Deutschland voranzubringen. Denn im internationalen Vergleich hinkt Deutschland noch hinterher. Nordrhein-Westfalen hat sich mit Modellprojekten an sieben Hochschulen bundesweit als Vorreiter in der Weiterentwicklung der Pflege- und Gesundheitsfachberufe etabliert und leistet so einen entscheidenden Beitrag zu reformbedürftigen Vorgaben.
An diesem Prozess arbeitet Grüneberg seit dem Jahr 2009 an entscheidender Stelle mit. Zum kommenden Wintersemester feiern die an der hsg nach internationalen Standards entwickelten primärqualifizierenden Modellstudiengänge der Ergotherapie, Hebammenkunde, Logopädie, Pflege und Physiotherapie bereits ihr fünfjähriges Bestehen. Vereint sind diese fünf Gesundheitsberufe im Department für Angewandte Gesundheitswissenschaften, dem Christian Grüneberg als Dekan vorsteht.

Seine Forschungsschwerpunkte an der Hochschule für Gesundheit liegen unter anderem in den Bereichen Klinimetrie und Evidence Based Practice unter besonderer Berücksichtigung von Interventionen bei Risikopatienten und der Versorgungsforschung. Grüneberg ist Autor nationaler und internationaler Fachartikel und seit 2014 Mitglied der Arbeitsgruppe „Evaluation der Forschung an Fachhochschulen - Fächergruppe: Soziale Arbeit, Gesundheitswissenschaften und Sozialwissenschaften der WKN (Wissenschaftliche Kommission Niedersaschen).

ZUM INTERVIEW

 

 

 

Letzte Änderung am Montag, 04 April 2016 13:59
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