Dienstag, 10 November 2015 21:24

12. November 2015 | Katharina zu Besuch im Prinz Regent Theater Bochum

Katharina nimmt die Angebote aus dem Kulturscheckheft UniverCity Bochum unter die Lupe. Im Prinzregenttheater taucht sie in eine spannende Welt ein.

Hier berichtet Katharina:

PRINZREGENTTHEATER

Prinzregenttheater_Foto Sandra Schuck
Eingang zum Prinzregenttheater. Foto Sandra Schuck.

Von außen hat sich hier seit meiner Zeit  als Praktikantin nicht viel geändert. „Versteckt“ hinter der Zeche Bochum, die fast allen Bochumer Studierenden bekannt ist, blickt man über den großen Parkplatz auf den kleinen aber feinen Eingang des PRINZREGENTTHEATERS (PRT). Als ich das Foyer betrete, zeigt sich aber, dass sich so einiges getan hat. Stehtische sind Mulitfunktionswürfeln gewichen, die Wänden erstrahlen in leuchtenden Farben. Das Foyer ist nun offiziell die PRINZBAR und lädt nach einem Theaterbesuch zum Verweilen ein.

Also verweile auch ich hier mit Michael Mans, der sich um die Öffentlichkeitsarbeit des Theaters kümmert. Um direkt zur Sache zu kommen, frage ich ihn, warum junge StudentInnen (und natürlich auch alle anderen) das PRT besuchen sollten. Er antwortet darauf lachend: „Weil wir die Coolsten sind!“ Ob dem wirklich so ist kann jeder selbst herausfinden und Gelegenheiten gibt es dafür viele. Denn wer bei Theater an langweilige, trockene Dramen denkt, die ebenso staubtrocken inszeniert werden, der wird im PRT eines Besseren belehrt. Unter der neuen Leitung von Romy Schmidt hat das PRT einen Generationenwandel vollzogen. Moderne Inszenierungen von Klassikern, junge SchauspielerInnen, Late Night Shows und Performance Kunst – das PRT schafft den Spagat zwischen traditionellem Theater und moderner Unterhaltung. Auch junges Publikum ist hier also bestens aufgehoben, so Michael Mans.

Aber auch in anderen Belangen, so erfahre ich, ist der PRT am Puls der Zeit. So gibt es eine Schülergruppe, die regelmäßig im Theater zu Gast ist, arbeitet, probt – für Nachwuchsförderung ist also gesorgt – und seit kurzem läuft ein Projekt mit jungen Flüchtlingen, die mit Theaterpädagogen zusammenarbeiten. Auf die erste Produktion, die aus diesem Projekt entsteht, darf man im nächsten Jahr also gespannt sein.

Man könnte nun behaupten, dass das PRT all das tut, was andere Theater auch tun, also frage ich noch mal nach, was am PRT so besonders ist. Das PRT ist klein und das ist gut. Hier erlebt man Theater pur. Die Bühne ist buchstäblich zum Greifen nah, die Grenzen zwischen SchauspielerInnen, ZuschauerInnen, Sitzplätzen und Bühne verschwimmen. Man ist nicht nur dabei, sondern mittendrin. Ich erinnere mich zurück, wie ich das ein oder andere Mal nach einer Vorstellung bei einem Bier mit SchauspielerInnen ins Gespräch gekommen bin und so einen offenen und familiären Rahmen hat sicher nicht jedes Theater zu bieten. Wer also mal ganz nah dran und mittendrin sein will, der findet hier weitere Informationen:
Homepage: http://www.prinzregenttheater.de/
Facebook: https://www.facebook.com/Prinzregenttheater-279640777527/?fref=ts
Es lohnt sich!

Mehr Infos zum Kulturscheckheft UniverCity Bochum

 

Letzte Änderung am Dienstag, 19 Januar 2016 12:25
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