Dienstag, 12 Januar 2016 23:52

12. Januar 2016 | Ausstellungseröffnug KontaktKulturEN, am 19.01.2016, 18 Uhr, Hochschule für Gesundheit

KontaktKulturEN - Eine Ausstellung zu ethnografischen Beobachtungen im urbanen RaumBilder, Interviews und Informationen

Die Ausstellung läuft bis zum 19.02.2016.

KontaktkulturEN
Über den gesamten Erdball hinweg kommen in den Metropolen immer mehr Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hin-tergründen miteinander Kontakt. Bisher wissen wir sehr wenig darüber, wie diese neuen Begegnungsfelder die deutsche Gesellschaft verändern und wie multidiverse Nachbarschaftenihr Zusammenleben gestalten. Studien zeigen, dass viele Gesellschaften ethnische Heterogenität wertschätzen und dass es sehr stabile und gut funktionierende multiethnische Settings gibt (Amin: 2002). Hier knüpft diese Ausstellung an, indem sie Einblicke gibt, wie Wissenschaftler*innen und Studierende aus der am Gesundheitscampus in Bochum neu angesiedelten Hochschule für Gesundheit mit urbaner Diversität in Kontakt kommen.

Die Ausstellung lädt Sie ein, Lebenswelten multidi-verser Bevölkerungsgruppen in der Metropole Ruhr mit uns zu betreten. In einem Bezirk von Querenburg namens Bochum Hustadt wird derzeit intensiv zur Gesundheitsversorgung der Bewohner*innen geforscht. In ersten Kontakten mit den „Einheimischen“der Bochumer Hustadt machen wir die positive Erfahrung, mit offenen Armen willkommen geheißen zu werden und uns erwünscht zu fühlen. Das Projekt „KontaktkulturEN“ zeigt uns als die Fremden, die als solche mit den von uns vorge-fundenen Kulturen eines post-industriellen urbanen Raumes in Berührung kommen. Im Kontakt der Kulturen entstehen zwischen den beteiligten Menschen Kulturen des Kontaktes, durch die beide Seiten sich bereichert fühlen.

Kultur und Gesundheit
Die Ausstellung stellt auch nicht-biomedizinische Heilungs- oder Versorgungspraktiken vor, die Menschen in den Moscheen oder Hindutempeln selber vollziehen, um ihre eigenen Vorstellungen von Gesundheit umzusetzen oder um Versorgungslücken zu überbrücken.

Projektbeteiligte
Das Projekt „KontaktkulturEN“ wird mit Hilfe von tatkräftigen Partner*innen, Helfer*innen und Unterstützer*innen gestaltet:
Ariya Fehrest Avanloo, Ehli-Beyt-Moschee
Matthias Köllmann, HUkulturFaruk
Yildirim, HUkultur
Prof. Dr. Christiane Falge, hsg Bochum
Prof. Dr. Dr. Christian Postert, hsg Bochum
Dr. Sandhya Küsters, hsg Bochum
Franziska Hahn, hsg Bochum
Sinan Yaman, Ausstellung (Beratung, Konzept, Fotos) www.yaman-communications.de

Kontakt:
Prof. Dr. Christiane Falge, Email: christiane.falge@hs-gesundheit.de
Prof. Dr. Christian Postert Email: christian.postert@hs-gesundheit.de

Ein ganz herzlicher Dank geht an die Interviewpartner*innen, deren Erzählungen ein wesentlicher Teil dieser Ausstellung sind.

Hochschule für Gesundheit
Gebäude C, Bibliothek (2. Etage)
Gesundheitscampus 6-844801 Bochum
Telefon: 0234 77727-0
info@hs-gesundheit.dewww.hs-gesundheit.de

 

 

 

 

 

 

 

Letzte Änderung am Freitag, 22 Januar 2016 15:51
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