Donnerstag, 27 Februar 2014 01:00

Von der Grubenfahrt ins Ingenieurlabor: UniverCity-WG besucht Deutsches Bergbau-Museum und TFH Georg Agricola

17. Februar 2014  | Von der Grubenfahrt ins Ingenieurlabor: UniverCity-WG besucht Deutsches Bergbau-Museum und TFH Georg Agricola

UniverCity-WG zu Besuch im Deutschen Bergbau-Museum und bei der TFH Georg Agricola.Bevor das erste Semester der UniverCity-WG Bewohner zu Ende und der Klausurstress so richtig los geht, besuchten Miriam Koschowski, Jan Philip Wildschütz und Lukas Boltner am 7. Februar noch zwei besonders altehrwürdige Institutionen der Wissenschaftsstadt Bochum: das Deutsche Bergbau-Museum (DBM) und die Technische Fachhochschule (TFH) Georg Agricola. Als sachkundiger Führer durch Bergbaugeschichte und -gegenwart begleitete sie Sebastian Westphal, gelernter Bergmann und Student der Geotechnik und Angewandten Geologie an der TFH. Im Anschauungsbergwerk des DBM führte Westphal die drei Neu-Bochumer nicht nur in die Techniken des Bergbaus ein, sondern auch in die Sprache der Bergleute: Wenn die „fahren“, dann geht das auch schon mal zu Fuß, und wer unter Tage „schießt“, benutzt keine scharfen Waffen, sondern bahnt sich mit Sprengstoff den Weg durchs Gestein – dieses und noch einiges neue Vokabular mehr lernten die WG-Bewohner bei ihrer Grubenfahrt. Auf die Fahrt zur Aussichtsplattform des DBM-Fördergerüsts mussten sie witterungsbedingt leider verzichten. Stattdessen ging es untertägig weiter - durch den U-Bahn-Schacht auf die andere Seite der Herner Straße, zur TFH Georg Agricola. Dass DBM und TFH mehr verbindet als die räumliche Nähe, erläuterte TFH-Sprecher Stephan Düppe. Die älteste UniverCity-Hochschule und das größte Bergbaumuseum der Welt sind beide Kinder des Ruhrbergbaus und gehören zur selben Trägergesellschaft, der DMT-Gesellschaft für Lehre und Bildung, die in diesem Jahr ihr 150. Jubiläum feiert. Ein ganz aktuelles Thema interessierte die WG-Bewohner besonders, nämlich die Frage, wie man mit den Hinterlassenschaften des Bergbaus und den damit verbundenen Risiken umgeht, beispielsweise mit Bergschäden wie kürzlich am Essener Hauptbahnhof. Antworten darauf liefert der jüngste ingenieurwissenschaftliche Lehr- und Forschungsschwerpunkt der TFH: Geoingenieurwesen und Nachbergbau. Gleich zwei Professoren aus diesem Bereich, Studiengangsleiter Prof. Dr. Frank Otto und Prof. Dr. Christian Melchers, Stiftungsprofessor der RAG-Stiftung, führten die Besucher fachkundig durch ihr neues Labor, in dem für die Zukunft nach dem Bergbau geforscht wird. Mit diesen Einblicken endete die Tour von Miriam, Jan Philip und Lukas durch das UniverCity-Viertel rechts und links der Herner Straße.

Letzte Änderung am Montag, 01 April 2019 16:30
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